2003

Die Waldfee in der Presse

Sympathie-Träger für die Stadt: Werbung mit "Briloner Waldfee"
Brilon. (hjh) Was, liebe Leser, halten Sie von einer "Briloner Waldfee" als Botschafterin der Stadt des Waldes - so wie etwa die Hansestadt Soest ihr legendäres "Jägerken" besitzt?

Die CDU regte am Donnerstag im Rat an, für die Stadt Brilon eine sympathische Symbol-Figur zu kreieren, die die Stadt bei geeigneten offiziellen Anlässen - zum Beispiel Veranstaltungen in Brilon, in den Partnerstädten oder auf Messen - "als Identifikationsfigur und Blickfang repräsentiert". Deshalb sollte auch die Wahl oder Ernennung dieses Sympathie-Trägers sorgsam vorgenommen werden. Ein Wettbewerb la Miss-Wahl komme deshalb wohl nicht in Betracht. Gesucht, so die Vorstellung der CDU, werde eine Bewerberin, "die Ausstrahlung und Humor" habe und die "mit Freude und Stolz" ihre Aufgabe wahrnehme.

Ausstaffiert mit einem phantasievollen Kostüm könnte die "Waldfee" einen attraktiven Blickfang zur Repräsentation der "Stadt des Waldes" bieten. Brilon Touristik, Kulturamt, Wirtschaftsförderungs-Abteilung und Stadtmarketing müssten natürlich gemeinsam eine detaillierte Konzeption für diesen neuen Sympathie-Träger der Stadt Brilon entwickeln.

In der Sitzung des Strukturausschusses am kommenden Mittwoch soll das Thema beraten werden.

Wir möchten bis dahin wissen: Was, liebe Leser, halten Sie von der "Briloner Waldfee"?
Schicken Sie uns Ihre Meinung. Einfach per E-Mail unter dem Betreff "Waldfee" an brilon@westfalenpost.de oder per Fax an 02961-97 03 29

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 28.03.2003




"Kreativ nachdenken"
Brilon. (hjh) Die Meinungen halten sich die Waage: Sie reichen vom "verfrühten Aprilscherz" bis hin zu "generell positiv". Keine Frage: Mit der "Briloner Waldfee" hat sich so mancher beschäftigt, seit die CDU am Donnerstag im Rat die Anregung machte, für die Stadt des Waldes eine sympathische Identifikationsfigur zu kreieren.

Bereits heute will sich der Strukturausschuss (17.30 Uhr, Sitzungssaal der Fa. BMS in Altenbüren) mit dem Thema befassen. Das passt. Denn außerdem stehen in der Sitzung nach der Firmenbesichtigung u.a. Fragen zu Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Tourismus auf der Tagesordnung - so prall, wie unter dem neuen Vorsitz von Willi Becker (SPD) war die Tagesordnung schon lange nicht mehr.

Alle drei Bereiche tangiert die "Waldfee" gleichermaßen, wie zum Beispiel Ulrich Bork, Geschäftsführer der Hochsauerland-Touristik, bestätigt: Man habe bereits daran gedacht, eine derartige Identifikations-Figur für das gesamte Sauerland zu schaffen. Das bleibt jedoch dem neuen Verein Sauerland-Tourismus vorbehalten, der sich Anfang Mai konstituieren wird.

Bork jedenfalls sind etwa der "Igel" für das Tecklenburger Land oder der "Maulwurf" für das Ruhrgebiet von Messe-Besuchen in guter Erinnerung. Sympathie-Träger dieser Art seien nicht nur für die "leibhaftige" Repräsentanz bei gegebenen Anlässen ein besonderer Blickfang, vielmehr lassen sie sich sogar in die komplette Marketing-Linie einbinden - vom Logo bis zum Give-Away.

Der Tourismus-Experte rät allerdings, über das Thema intensiv "kreativ nachzudenken" und die spielerische Symbolik mit einem fundierten, ernsthafen Konzept zu unterlegen.

Oliver Kessler aus Alme, Performance-Künstler und nicht nur in der heimischen Region von Festen und Events her bekannt als "Robot-Man", etwa findet die "Waldfee" als Symbol für den mächtigen Waldbesitz "zu feminin". Sie verkörpere "das Leichte, das Beschwingte". Er könnte sich eher einen "Waldgeist" als Identifikationsfigur vorstellen, "denn der Briloner Wald ist etwas Bodenständiges".

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 31.03.2003




Wirkt Zauber der Waldfee bereits?
Brilon. (hjh) Wirkt der Zauber der "Briloner Waldfee" bereits? Denn obwohl den an handfeste Sitzungspapiere gewöhnten Kommunalpolitikern keinerlei schriftliche Diskussionsgrundlage vorlag, entwickelte sich gestern im StrukturAusschuss ein reger Gedankenaustausch über eine neue Identifikations-Figur für die Stadt des Waldes.

Dabei hatten die Ausschussmitglieder bereits dreieinhalb Sitzungsstunden hinter sich. Nach der Besichtigung der Fa. BMS standen Fragen zu Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung auf der Tagesordnung. Und da wurde deutlich: Das Stadtmarketing lahmt etwas. Zwar wird mit vielen Armen fleißig gerudert, jedoch fehlt der Steuermann, der koordiniert und der darauf achtet, dass die Kräfte effizient eingeteilt und der Kurs optimal eingehalten werden.

Dass ein frischer Sympathie-Träger in dieses Stadtmarketing positiv eingebunden werden kann, stellte niemand in Frage. Auch das Erstgeburtsrecht war kein Reizthema. Lukas Wittmann (CDU) meinte, dass man bei Beschäftigung mit dem Konzept ja vielleicht zu einer ganz anderen Symbolfigur kommen könne als zu der von seiner Fraktion angeregten Waldfee. Günther Heuel-Bonrath (SPD) war es "egal, von welcher Seite der Vorschlag kommt", denn: "Wichtig ist, dass was passiert."

Frau Middel (CDU) begründete die Anregung ihrer Fraktion und stellte die "Briloner Waldfee" neben die "Börde-Königin" oder den "Jäger von Soest". Stadtheimatpfleger Wolfgang Nickolay hatte sich mit dem Vorschlag gemeldet, die legendäre "Huberta" als Symbolfigur zu revitalisieren. Der Esel, so meinte man, sei allerdings zu sehr auf die Kernstadt bezogen.

Auf die "Waldfee"-Diskussion sind bereits überregionale Medien aufmerksam geworden. Morgen nimmt sich ein Fernsehteam des Themas an. Na also, wer sagts denn!

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 01.04.2003




Briloner Waldfee
Die CDU-Fraktion stellt die Idee einer Repräsentantin ihrer Stadt in Form einer Waldfee vor.
WDR Lokalzeit Siegen Sendung am 01.04.2003



Kolpinghaus als Tagungsstätte - Arbeitsamt nur bis Mittag offen
Brilon. Der Strukturausschuss weiht heute um 17.30 Uhr das Kolpinghaus als kommunalpolitische Tagungsstätte ein. Auf der Tagungsordnung stehen u.a. Berichte zu den Aktivitäten der Brilon Touristik und Sauerland Touristik und zur "Briloner Waldfee". Zudem stellt die Stadtbibliothek ihre Arbeitsschwerpunkte und das Konzept für die nächsten Jahre vor.

Marsberg/Olsberg. Wegen einer Personalversammlung sind alle Dienststellen des Arbeitsamtes morgen, Mittwoch, nur bis 12.30 Uhr geöffnet.

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 07.07.2003




"Waldfee": Geschöpf mit Charme als Botschafterin der Stadt Brilon
Brilon. (hjh) Die einen waren bei der Eröffnung des Bördetages in Soest und haben sich die Kür der "Börde-Königin" angeschaut, die anderen erlebten in Buckow die "Rosen-Königin" bei der Besiegelung der Städtefreundschaft zwischen Brilon und der Perle der märkischen Schweiz. Beides eine "runde Sache", wie Kämmerer Stockebrand bzw. CDU-Stadträtin Frau Middel diese Woche im Strukturausschuss berichteten.

Auch Brilon erhält bekanntlich demnächst einen Sympathieträger, die "Briloner Waldfee". Den Namen hat die Brilon Touristik bereits schützen lassen.

Nach derzeitigem Stand der Vorbereitungen soll die erste "Waldfee" im kommenden Jahr anlässlich des Aktionstages "Brilon blüht auf" gekürt werden. Kämmerer Stockebrand sagte, dass "eine ganze Menge dazu gehört, die Stadt zu repräsentieren". Deshalb soll die Wahl auch nicht per Publikums-Entscheidung etwa bei einer öffentlichen Veranstaltung getroffen werden, sondern ein kleiner Kreis aus Politik, Gewerbeverein und Touristik will sich auf Kandidatinnensuche begeben. Wobei Bewerbungen natürlich auch gerne entgegen genommen werden. In Soest etwa, so Frau Middel, habe sich die "Börde-Königin" in den vergangenen 26 Jahren zu einem derart attraktiven Ehrenamt entwickelt, dass die Organisatoren bei Gewerbeverein und Stadtmarketing die Qual der Wahl haben.

Im Detail festzulegen ist noch der Einsatz-Plan der "Waldfee", welche Veranstaltungen sie zum Beispiel mit ihrer Anwesenheit umrahmen soll. Ein gewinnendes Wesen und Eloquenz sollte sie schon mitbringen. Und sie sollte in den 20-ern sein.

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 11.07.2003




Morgen im Rat: Haushalt und die "Waldfee"

Brilon. Auch wenn bis morgen die aufgrund der jüngsten Berliner Beschlüsse aktualisierten Finanz-Daten eintreffen sollten, werden sie nicht mehr in den Entwurf des Haushaltsplanes einfließen, den die Verwaltung morgen Nachmittag im Rat einbringt.

Stattdessen wird es umgehend eine Ergänzungsvorlage geben, hieß es in der Kämmerei. Dann wird sich die neue Form des Etats, der erstmals als Loseblatt-Sammlung angelegt ist, bereits bewähren können.

Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im großen Saal des Bürgerzentrums Kolpinghaus.

Im öffentlichen Teil der Sitzung stellt die Brilon Touristik den aktuellen Stand der "Waldfee"-Kampagne vor. Wie berichtet, soll im kommenden Jahr erstmals diese neue Image- und Sympathieträgerin für die Stadt des Waldes ermittelt werden.
Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 17.12.2003



Ja, wo steckt sie denn bloß? Brilon sucht die erste "Waldfee"
Brilon. (hjh) Wer möchte die erste "Briloner Waldfee" werden? Nachdem sich die städtischen Gremien und ein eigener Arbeitskreis rund um Brilon Touristik, Wirtschaftsförderung sowie Marketing-Experten von Volksbank Brilon und Sparkasse Hochsauerland als Sponsoren mit der Kreation eines neuen Sympathie- und Imageträgers für die Stadt des Waldes befasst haben, kann es losgehen.

Gesucht wird eine junge Frau ab 20 Jahren mit Charme und Ausstrahlung, der es Spaß machen würde, für ein Jahr bei etwa einem Dutzend unterschiedlicher offizieller Anlässen jeweils für ein paar Stunden in einem phantasievollen Feen-Kostüm im Kreise der Vertreter aus Politik, Verwaltung und Tourismus ihre Heimatstadt zu repräsentieren.

Also, nur Mut und melden!

Der Öffentlichkeit vorgestellt wird die "Briloner Waldfee" - der Name ist mittlerweile geschützt, und im Internet hat die Fee mit www.briloner-waldfee.de schon eine eigene Homepage - jeweils anlässlich des Aktionstages "Brilon blüht auf" am Sonntag vor Ostern. Die Moderation der Premiere nimmt ein TV-Gesicht des WDR vor.

Dies ist gleichzeitig Start einer Reihe von Repräsentationsterminen. Etwa ein Dutzend Anlässe sind bisher ausgeguckt. Dazu zählen zum Beispiel Besuche bei den Hansetagen auf nationaler und internationaler Ebene, dazu gehören Kontakte mit den Partnerstädten Heusden-Zolder, Hesdin und Thurso und dazu kommen auch Abstecher zu den für das Sauerland bedeutenden Tourismusmessen. Dort soll die "Briloner Waldfee" Botschafterin des Sauerlandes und Blickfang werden - ganz so wie das "Jägerken" oder die "Börde-Königin" aus Soest, die mittlerweile eine Institution sind, oder die "Rosen-Königin" in der Partnerstadt Buckow.

Der Umgang mit Menschen sollte einer Aspirantin also liegen, sie sollte aufgeschlossen sein und die Historie ihrer Heimat sollte ihr nicht völlig fremd sein - aber dafür gibt es noch ein spezielles Briefing.

Wie der Geschäftsführer der Brilon Touristik, Rüdiger Strenger, im Rat sagte, soll die "Waldfee" ihr Ehrenamt selbstverständlich ohne Vergütung ausüben. Aber ebenso selbstverständlich werden alle anfallenden Kosten bei diesen Repräsentationsanlässen übernommen. Und zum Andenken erhält sie einen persönlichen Feen-Stab.

Aber wie sieht eine "Waldfee" denn eigentlich aus? Der Arbeitskreis steht in Kontakt mit einer Kostüm-Designerin , die das Outfit der "Briloner Waldfee" gestalten soll. Einige Anregungen liegen schon vor. Aber Anfang des Jahres sind auch die Kinder gefragt: bei einem Malwettbewerb. Sie sollen ihrer Phantasie rund um die "Briloner Waldfee" freien Lauf lassen.

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 20.12.2003

 
 
 
 

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