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Dezember 2009
Durch Zufall lande ich auf der Internetseite der Briloner-Waldfee.
Das Stöbern auf der Homepage macht mich richtig neugierig.
Dieses Amt scheint richtig interessant zu sein und ich
fasse meinen Entschluss: Ich bewerbe mich als Briloner-Waldfee!
Nach einigen Tagen Überlegungszeit und Rücksprache mit
meinem Arbeitgeber, meinem Freund und meiner Familie,
beginne ich mit der Gestaltung der Bewerbung. Nachdem
ich alle Unterlagen zusammen habe, gebe ich sie in der
Geschäftsstelle der BWT in Brilon ab. Jetzt beginnt
die Zeit des Wartens….Hoffentlich werde ich die neue
Waldfee?!
Dienstag, 02. Februar 2010 (Der Anruf)
Heute klingelt ganz unerwartet das Telefon. Sonja Köhler
bedankt sich für meine Bewerbungsunterlagen und lädt
mich zu einem persönlichen Gespräch ein. Wir machen
sofort einen Termin aus und ich bin schon ganz aufgeregt.
Montag, 08. Februar 2010 (Erstes Treffen bei
der BWT)
Wie ausgemacht bin ich pünktlich bei unserem Treffen
in der Geschäftsstelle der BWT. Ich lerne zum ersten
Mal Sonja Köhler, Herrn Stockebrand und Herrn Strenger
kennen. Nach einem kurzen Gespräch machen mich die drei
aufmerksam auf die ganzen Aufgaben und Verpflichtungen
der Briloner-Waldfee. Sie erklären mir kurz was mich
in diesem Amt für tolle Aufgaben erwarten, dass ich
viele Auftritte bei den verschiedensten Veranstaltungen
habe und auch einige Reisen auf mich zukommen. Nachdem
alle persönlichen Fragen gestellt sind, werde ich noch
ein wenig auf die Geduldsprobe gestellt. Ich werde in
den nächsten Tagen eine Einladung zu einem Treffen mit
dem Arbeitskreis der Briloner-Waldfee bekommen.
Donnerstag, 18. Februar 2010 (Vorstellung im
Wallgraben)
Meine Aufregung ist an diesem Tag kaum zu verstecken,
ich werde heut Abend dem Arbeitskreis vorgestellt. Zum
Glück holt mich Sonja am Eingang ab und erleichtert
mir so das erste aufeinander treffen mit den „fleißigen
Händen“ die hinter der Waldfee stecken. In einer geselligen
Runde werden mir noch ein paar Fragen gestellt und dann
verlasse ich für ein paar Minuten den Raum. Jetzt fällt
die Entscheidung ob ich Briloner-Waldfee werde, oder
nicht! Diese Minuten kommen mir vor wie Stunden … Nach
gefühlten zwei Stunden bekomme ich endlich die erfreuliche
Nachricht: Ich werde die 7. Briloner-Waldfee!!! Ich
kann es kaum glauben und bin voll aus dem Häuschen!
Aber die Sache hat einen Haken: Ich darf diese tolle
Neuigkeit keinem erzählen bis zu meiner offiziellen
Vorstellung im März.
Donnerstag, 04. März 2010 (Die erste
Anprobe)
Gegen Abend ist es soweit, ich darf zum ersten Mal das
Feenkleid anprobieren.
Ich bin total nervös und aufgeregt. Ob es mir wohl passen
wird?
In Altenbüren bei Annette Kemmerling und ihrer Mutter
angekommen, probieren wir es sofort aus. Das Kleid ist
mir doch etwas zu groß, aber das ist kein Problem für
Annettes Mutter. Sie ist echt geschickt mit Nadel und
Faden und beruhigt mich, dass es mir bald schon passen
wird. Da Elena das Kleid noch bei einem Auftritt tragen
muss, machen wir erneut einen Termin aus um die endgültigen
Änderungen vorzunehmen. Den Abend verbringen wir noch
in geselliger Runde mit Fragen und Antworten zum Feenamt.
Montag, 08. März 2010 (Geheimes Treffen
bei Elena)
Zu meiner Freude hat Elena ein Treffen mit den ganzen
ehemaligen Waldfeen organisiert. Bei Kaffee und Kuchen
erfahre ich aus erster Hand, was die Feen in ihrem Jahr
alles Tolle und Interessante erlebt haben. Die ehemaligen
Feen machen mir Mut, dass ich meine Entscheidung nicht
bereuen werde und wünschen mir viel Glück für mein bevorstehendes
Jahr als Fee.
An dieser Stelle möchte ich euch danken, dass Ihr euch
die Zeit für mich genommen und mir meine ersten Schritte
zur Waldfee erleichtert habt!
Mittwoch, 17. März 2010 (Fotoshooting)
Morgens treffe ich bei Edith Wommelsdorf im Friseursalon
ein. Dort wartet schon ihre Mitarbeiterin Jessica auf
mich. Sie macht mich für mein heutiges Fotoshooting
hübsch.
Nach ca. einer Stunde bin ich geschminkt und gestylt
und auf dem Weg zum Fotostudio Schmidt. Schnell ziehe
ich mir das Waldfeenkleid an und Sonja steckt es mir
provisorisch mit Sicherheitsnadeln fest. Schon geht
es los mit den ersten Fotos.
Es ist nicht so leicht sich vor der Kamera zu bewegen,
wenn man es noch nie so professionell gemacht hat. Aber
zum Glück helfen mir Iris Morgenroth und Carina Schmidt
dabei. Sie rücken mich ins rechte Licht und geben mir
super Tipps welche Posen ich ausprobieren kann. Nach
ca. einer Stunde sind wir fertig mit dem Shooting und
suchen ein paar nette Fotos aus.
Nach diesem aufregenden Morgen mache ich mich auf den
Weg zu meiner Arbeit. Hoffentlich fällt dort niemandem
auf das ich heute so geschminkt und gestylt am Schreibtisch
sitze!?
Donnerstag, 18.März 2010 (Die
letzte Kleideranprobe)
Nachdem Elena das Kleid nach Ihrem letzten Auftritt
bei Annette Kemmerling und Ihrer Mutter abgegeben hat,
können wir eine erneute Anprobe machen. Annettes Mutter
steckt das Kleid sorgfältig ab um es dann bis zu meinem
großen Auftritt umzunähen.
Sonntag, 28. März 2010
(Meine
offizielle Vorstellung)
Heute ist der Tag gekommen auf den ich seit Monaten
gewartet habe. Ich werde heute auf der Rathaustreppe
der Öffentlichkeit vorgestellt. Als ich wieder bei Edith
Wommelsdorf im Friseursalon sitze werde ich schon ganz
nervös. Zum Glück machen mir alle Mut und ich freu mich
schon darauf endlich meinen Feenstab zu erhalten.
Nachdem ich geschminkt und gestylt bin, mache ich mich
unauffällig auf den Weg ins Rathaus. Durch den Hintereingang
schleiche ich mich ins Trauzimmer, in dem schon die
ehemaligen Feen und der Bürgermeister auf mich warten.
Jetzt muss ich mich schnell umziehen und dann ist es
auch schon so weit.
Nach der Verabschiedung von Elena Diel ist mein Auftritt
gekommen. Ich stehe auf der Rathaustreppe und sehe die
große Menschenmenge, die mich mit tobendem Applaus in
Empfang nimmt. In der Menge entdecke ich meine kleine
Nichte die einen überraschten Eindruck macht, da sie
von meinem neuen Amt bis jetzt noch nichts wusste. In
einem ruhigen Moment schreit sie meinen Namen quer über
den Marktplatz. Ich bin sichtlich gerührt und winke
ihr schnell zu.
Total nervös und angespannt versuche ich nun die Fragen
vom Bürgermeister Franz Schrewe zu beantworten. Danach
erhalte ich meinen Feenstab und einen schönen Blumenstrauß
überreicht. Jetzt darf ich mich noch in dem Goldenen
Buch der Stadt Brilon verewigen. Nach diesem aufregenden
Teil der offiziellen Vorstellung werden noch einige
Fotos gemacht und ich darf endlich ein Bad in der Menge
nehmen. Sofort schreibe ich viele Autogramme und erhalte
viele Glückwünsche von Freunden und Bekannten. Alle
freuen sich riesig und sind mit mir einer Meinung, dass
ich das bevorstehende Jahr in vollen Zügen genießen
soll.
Sonntag, 28. März 2010
(Medi-Forum
im Bürgerzentrum)
Nach meiner Vorstellung auf der Rathaustreppe schwebe
ich noch ein wenig durch die Bahnhofstraße. Nach einem
kleinen Abstecher zum Ostermarkt in der Volksbank-Passage
statte ich dem Medi-Forum im Bürgerzentrum.
Dort angekommen begrüßt mich Hans-Joachim Meier, der
mit mir über das Medi-Forum flaniert. Ich werde an den
Informationsständen begrüßt und erhalte viele Glückwünsche
von den Besuchern und Ausstellern zu meinem Amt. Gleichzeitig
erhalte ich Informationen und Broschüren zu den Produkten,
die bei dem Forum vorgestellt werden. Ich mache einige
Gesundheits-Checks und Vermessungen, wie zum Beispiel
eine Hautanalyse und einen Geruchstest.
Als Dankeschön verteile ich meine Autogrammkarten und
mache mit den Ausstellern einige Fotos. Zu meiner Freude
darf ich eine Massage-Auflage ausprobieren, die nach
so einem aufregenden Tag wahre Wunder bewirkt.
Nach einer kleinen Verschnaufpause werde ich spontan
eingeladen „Glücks-Fee“ zu spielen. In einem Patientenlifter
schwebe ich auf die Bühne, um die Gewinner der Welness-Verlosung
zu ziehen. Nach dem ich einigen Besuchern Glück gebracht
habe, schlürfe ich noch einen leckeren Bio-Cocktail
und lasse den Tag kurz Revue passieren. Erst jetzt wird
mir klar wie aufregend dieser Tag war. Ich habe so viele
tolle Eindrücke gesammelt und so viele positive Reaktionen
bekommen, dass ich mich jetzt besonders auf das bevorstehende
Jahr freue.
Samstag, 24. April 2010 (Briloner Autosalon)
Bei strahlendem Sonnenschein mache ich mich auf den
Weg zum Briloner Autosalon. Dort angekommen begrüßen
mich auch schon Mode¬rator Wilfried Matten und die ehemalige
Waldfee Silke Mainzer auf der Bühne. Nachdem mich die
beiden den Besuchern des Autosalons vorgestellt haben
und ich Frage und Antwort gestanden habe, geht es auch
schon los.
Ich habe die Aufgabe die Gewinner des großen Gewinnspiels
zu ziehen. Die Box mit den Gewinn-Coupons wird noch
einmal gemischt und ich ermittle fünf glückliche Gewinner.
Als alle Gewinner auf der Bühne stehen gratuliere ich
noch einmal herzlich und verabschiede mich. Als Dankeschön
erhalte ich einen wunderschönen Blumenstrauß.
Samstag, 01. Mai 2010 (Autogrammstunde)
Im Rahmen des Maifestes in Gudenhagen-Petersborn gebe
ich heute am Stand des Briloner Bürgerwaldvereins eine
Autogrammstunde. Schon nach kurzer Zeit sind meine Autogrammkarten
sehr gefragt und ich werde von vielen Wanderern von
Nah und Fern um ein Foto gebeten. Nach einem Spaziergang
über das Festgelände verabschiede ich mich, da ich Privat
auch noch etwas feiern möchte.
Sonntag , 06. Juni 2010 (Radeln für den guten
Zweck)
Rund 300 Radfahrer, die an der Global Biking Initiative
(GBI) teilnehmen, werden heute in Brilon erwartet. Für
den guten Zweck radeln sie von Prag bis nach Düsseldorf
und machen dabei auch in Brilon Station. Ich warte schon
gespannt auf die ersten Fahrer und bin von der Leistung
der Teilnehmer schwer beeindruckt.
Die Biker die hier nach und nach ankommen, sind auch
nach dieser schwierigen Tagesetappe immer noch gut gelaunt.
Sie stärken sich mit kühlen Getränken und Leckereien
vom Grill. Zusammen mit dem stellvertretenen Bürgermeister
Horst Weidtkamp begrüßen wir die Sportler und stellen
Ihnen kurz die Stadt Brilon vor. Ich werde von vielen
Fahrern angesprochen und erkläre ihnen wer ich bin und
warum ich so ein nettes grünes Kleid trage.
Am späten Nachmittag schüttet es aus allen Wolken und
viele Fahrer kommen nass ins Ziel. Aber zum Glück habe
ich meinen Feenstab dabei und zauber für die letzten
Abendstunden noch trockenes Wetter. Das Ziel ist von
allen Teilnehmern erreichen worden und ich schwebe glücklich
und beeindruckt nach Hause.
Mittwoch, 23. Juli 2010 (Aufbruch zur
großen Reise nach Estland)
Nach einer schlaflosen Nacht und mit voll gepackten
Koffern treffe ich mich mit Michael Kahrig und Marina
Wilke am Bahnhof in Brilon-Wald. Die beiden begleiten
mich auf meiner Reise nach Pärnu. Dort angekommen wartet
schon Manfred Eigner auf uns, um Fotos für die Zeitung
zu machen. Viel Zeit bleibt uns nicht bis der Zug ankommt.
Schnell verabschiedet und noch ein paar Fotos geschossen,
sitzen wir auch schon im Zugabteil. Während der Zugfahrt
lernen wir uns besser kennen und sind alle total gespannt
was uns in Estland erwartet?! Da unser Zug etwas Verspätung
hat, verpassen wir beim Umsteigen in Kassel unseren
Anschluss-Zug der uns nach Frankfurt bringen sollte.
Zum Glück kümmert sich Michael Kahrig darum, dass wir
mit einem anderen Zug fahren können, der etwa 20 Minuten
später in Kassel abfährt. Endlich wieder im Zug eingestiegen
dauert es auch nicht mehr lange bis wir am Hauptbahnhof
in Frankfurt ankommen. Dort warten wir am selben Gleis
auf den Zug der uns direkt zum Flughafen bringt. Im
Flughafen geben wir unsere Koffer auf und begeben uns
in Richtung Check-In-Schalter.
Jetzt werde ich total nervös, da ich noch nie in meinem
Leben mit dem Flugzeug geflogen bin. Aufgeregt lasse
ich die Kontrollen über mich ergehen und bin froh als
wir endlich in das Flugzeug steigen dürfen. Jetzt gibt
es kein zurück mehr!!! Durch Zufall habe ich einen Platz
am Fenster bekommen und kann bei meinem ersten Start
mit dem Flugzeug aus dem Fenster sehen.
Da der Flug gar nicht so schlimm ist wie vermutet, gehen
die zwei Stunden auch sehr schnell um. Heile in Tallin
gelandet, sammeln wir unsere Koffer ein und werden von
unserem Fahrer erwartet. Er bringt uns mit dem Auto
zu unserem Hotel in Pärnu. Bei einer zweistündigen Fahrt
haben wir genug Zeit erste Eindrücke von Estland zu
bekommen.
Im Hotel angekommen werden zuerst die Zimmer begutachtet
und die schweren Koffer untergestellt. Auf der Fahrt
ins Hotel haben sich Herr Strenger und Dominik Andreas
bei uns gemeldet. Sie sind nach einer langen Reise mit
dem Auto kurz vor uns im Hotel angekommen. Wir treffen
uns im Hotel auf der Sonnen-Terrasse um zusammen zu
essen. Viel Zeit haben wir beim Essen nicht, da Deutschland
heute ein WM-Spiel hat. Pünktlich zum Anstoß sitzen
die Männer im Hotel und gucken sich das Spiel an. Ich
nutze die Zeit um mir die Umgebung anzusehen. Nach einem
kleinen Spaziergang überkommt mich die Müdigkeit. So
ein langer und aufregender Tag hinterlässt Spuren und
ich falle erschöpft ins Bett.
Donnerstag, 24. Juli 2010 (Standaufbau
und Eröffnungsfeier)
Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück
machen wir uns auf den Weg zu unserem Stand. Nach einem
ca. 1,5 km langen Fußmarsch durch Pärnu erreichen wir
unseren Stand. Dort angekommen sind wir alle fleißig
um den Stand schnell auf zu bauen und die Präsentation
vorzubereiten. Nach erledigter Arbeit machen wir eine
kleine Mittagspause und genießen unser Essen. Da wir
mit dem Standaufbau so schnell fertig sind, haben wir
noch genug Zeit einen kleinen Stadtbummel durch Pärnu´s
Innenstadt zu machen.
Wieder angekommen im Hotel muss ich mich auch schon
fertig machen. Schnell ins Kleid gehüpft und den Feenstab
geschnappt, machen wir uns schon wieder auf den Weg
in die Innenstadt. Dort treffen wir uns mit Herrn Strenger
und Michael Kahrig, die zuvor bei einem Empfang im Theater
Endla eingeladen waren. Offiziell werden die internationalen
Hansetage vom Theater mit einem Festumzug zum Hafen
in Pärnu gestartet. Am Hafen angekommen erwartet uns
unter dem Motto "Unsere Zukunft täglich neu gestalten"
ein einstündiges Programm und im Anschluss geht es im
Festumzug zurück in das Stadtzentrum und die 30. Internationalen
Hansetage sind eröffnet.
Freitag, 25. Juli 2010 (Wir präsentieren
unsere Stadt)
Heute bin ich als Fee unterwegs und schwebe über das
gesamte Festgelände. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht
Brilon nicht nur an unserem Stand zu präsentieren, sondern
auf dem gesamten Gelände in Erscheinung zu treten. Nach
kurzer Zeit habe ich schon viele nette Leute kennen
gelernt. Nach unzähligen Fotos mit Jung und Alt und
einer riesen Menge verteilter Autogrammkarten, geht
ein aufregender Tag zu Ende. Nach einem verdienten Abendessen
liege ich früh im Bett um am nächsten Morgen wieder
erholt zu sein.
Samstag, 26. Juli 2010 (Hanseparty)
Unser Stand hat wie gestern von 10.00 bis 18.00Uhr geöffnet.
Wie auch gestern ist an Ausruhen nicht zu denken. Da
wir unseren Stand heute nur zu dritt besetzt haben ist
sehr viel zu tun. In der Zeit von 9 bis 14 Uhr vertreten
Michael Kahrig und Rüdiger Strenger die Stadt Brilon
auf der Delegiertenversammlung und um 15 Uhr lädt der
Ausrichter des nächsten Hansetages, die Litauische Stadt
Kaunas zum Empfang. Nach einem anstrengenden Tag machen
wir uns um 20.00Uhr auf zur Hanseparty. Wir haben Glück,
da diese nur ein paar Hundert Meter von unserem Hotel
entfernt ist. Da wir am Sonntag noch einmal die Stadt
Brilon repräsentieren müssen, lassen wir den Abend gemütlich
ausklingen.
Sonntag, 28. Juli 2010 (Abschluss-Veranstaltung
und Abbau)
Von 10.00 bis 12.00Uhr ist unser Stand noch einmal geöffnet.
Um 14.00 Uhr beginnt die offizielle Abschluss-Veranstaltung.
Wir nutzen diese zwei Stunden um unseren Stand abzubauen
und um eine Kleinigkeit zu essen. Nach der Veranstaltung
machen wir uns auf den Weg ins Hotel um den letzten
gemeinsamen Abend miteinander zu verbringen.
Montag, 29. Juli 2010 (Die Heimreise)
Nachdem Herr Strenger und Herr Andreas schon sehr früh
morgens die Heimreise mit dem Auto angetreten haben,
haben wir noch einen halben Tag frei bis unser Flieger
nach Deutschland geht. Nach einem leckeren Frühstück
werden schnell die Koffer gepackt, damit wir noch etwas
Zeit am Strand verbringen können. Mittags werden wir
von unserem Fahrer am Hotel abgeholt, der uns zum Flughafen
nach Tallin bringt.
Trotz zweistündiger Fahrt haben wir noch sehr viel Zeit
als wir in Tallin ankommen. Daher macht der Fahrer eine
kleine Stadtrundfahrt mit uns. Zu unserer Überraschung
lässt er uns zu Fuß die Stadt erkunden. Das nutzen wir
aus und schauen uns in der Altstadt von Tallin um. Nach
einem kleinen Snack finden wir uns am vereinbarten Treffpunkt
ein und machen uns auf dem Weg zum Flughafen. Dort angekommen
geben wir schnell unsere Koffer ab. Nach einer kleinen
Shoppingtour im Flughafen steht auch schon unser Flieger
bereit.
Jetzt geht alles ganz schnell und wir sind wieder in
Frankfurt gelandet. Dort erwartet uns schon ein Mitarbeiter
der Stadt Brilon, der uns sicher mit dem Auto nach Hause
bringt. Kurz vor Mitternacht kommen wir in Willingen
an. Erschöpft von der langen Rückreise verabschieden
wir uns.
Die Reise nach Pärnu war für uns alle ein tolles Erlebnis.
Wir haben viele neue Eindrücke in einem fremden Land
gesammelt, Erfahrungen mit anderen Kulturen gemacht
und viele neue Kontakte geknüpft.
Diese Reise gehört zu den ganz großen Highlights die
ich in meinem Jahr als Waldfee erleben darf.
Mittwoch, 14. Juli 2010 (Glücksfee bei der
Westfalenpost)
Das Online-Tippspiel zur Fußballweltmeisterschaft der
Sparkasse Hochsauerland ist vorbei. Ich habe heute die
Aufgabe vier glückliche Gewinner auszulosen. Nachdem
ein paar Fotos gemacht worden sind, lasse ich meinen
Feenstab kreisen und ziehe die glücklichen Gewinner.
Donnerstag, 12. August 2010 (Filmaufnahmen
auf dem Marktplatz)
Die BWT dreht mit einem Filmteam einen neuen Werbefilm
über Brilon. Da die Briloner Waldfee dabei nicht fehlen
darf, treffe ich mich heute mit dem Team auf dem Briloner
Marktplatz. Nach einer kurzen Erklärung und Einführung
stehe ich auch schon vor der Kamera. Noch sehr unbeholfen
versuche ich vor der Kamera einen guten Eindruck zu
machen. Nach ein paar Anläufen ist aber auch schon alles
im Kasten.
Nach diesem tollen Start in den Tag mache ich mich auf
den Weg zu meiner Arbeit, um dort allen von meinen ersten
Filmerfahrungen zu erzählen.
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