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| Mythen
rund um die Fee | |
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| Fee
(w. von lat. fatum Schicksal, frz. fée) | |
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Übernatürliche
geisterhafte Wesen weiblichen Geschlechts, die den Alben nahestehen. Im
Märchen greifen sie meist wohlwollend in das menschliche Schicksal ein, etwa
indem die Gute Fee drei Wünsche gewährt. Wie aber diese Wünsche
an sich weder Gut oder Böse sind, sondern vielmehr eine Prüfung des
Begünstigten, so gibt es auch die Böse Fee. Anzutreffen
sind die Feen bevorzugt in freier Natur, in Grotten, Bergen oder Hügeln.
Man begegnet ihnen - meist überraschend - besonders im Wald und des Nachts. Gern
locken die wunderschön gedachten Feen Jünglinge in ihren Feenhügel. Feen
sind vielleicht die Weisen Frauen oder alten Göttinnen ursprünglicher
Kulte, die infolge Wandlung gesellschaftlicher und religiöser Konzepte zu
übernatürlichen Wesen minderen Ranges herabgestuft wurden. Beispielsweise
gelten die irisch/keltischen Banshees als Nachhall des Glaubens an die Götter
Thuata-De-Dannan. Dennoch
bewahrten sie ihre schicksalsbestimmenden Kräfte, auch Gottheiten bedürfen
ihrer, um ihre Weisheit zu erlangen. Darin stehen sie den Idisi oder Nornen germanischer
oder den Parcen römischer Mythologie nahe. |
| Was
das Lexikon über Feen sagt ... Fee
(französisch fée: Fee, Zauberin, aus lateinisch fatum: Schicksal),
mit Zauberkräften ausgestattete weibliche Gestalt des Volksaberglaubens,
die vor allem im Märchen eine bedeutende Rolle spielt. Aus den heidnischen
Göttinnen- und Priesterinnenkult entstanden, verkörpern Feen jenseitige
Wesen eines Feenreichs, die im Guten wie im Schlechten in das Schicksal des Menschen
einzugreifen vermögen; so kündet die Todesfee der keltischen Mythologie
ebenso wie die rumänische Fata Padourii als Verkörperung der Unterwelt
von einem bevorstehenden Tod. Die aus der Überwelt stammenden guten Feen
dagegen lenken gütig das menschliche Schicksal und sollen in der Lage sein,
drohendes Unheil abzuwenden. Als Märchengestalt erlangten die Feen vor allem
in der französischen Literatur des 17. Jahrhunderts große Bedeutung.
Doch auch in anderen Volksmärchen ist der Kampf guter und böser Feen
ein wesentliches inhaltliches Element, so in Dornröschen, in dem die böse
Fee dem sehnlichst erwarteteten Kind des Königspaares einen frühzeitigen
Tod auferlegt; dank des nachträglichen Wunsches einer guten Fee wird dieser
Fluch auf einen hundertjährigen Schlaf abgemildert. |
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Eine Waldfee erzählt ... Waldfeen
leben im Wald, aber wir Waldfeen leben aber vor allem in der Phantasie der Menschen.
Dort, in den Träumen, Hoffnungen und Wünschen bekommen wir unsere Gestalt,
und deshalb hat jeder Mensch, der an uns glaubt, ein anderes Bild von uns. Leider
haben Erwachsene heute nur noch selten Phantasie, und deshalb sehen sie uns nicht
mehr. Es scheint, als ob sie keine Hoffnungen mehr haben, die Hektik des modernen
Lebens läßt ihnen keine Zeit mehr zum Träumen. Schade! |
| Kinder
mit ihrer unerschöpflichen Phantasie dagegen
sehen uns. Deshalb sind viele Erwachsene heute so
erstaunt, wenn ihnen ihre Kinder von Feen, Elfen,
Kobolden und anderen Wesen erzählen. Ich freue
mich immer wieder, wenn ich Kindern sehe! Dieses Leuchten
in den Kinderaugen, wenn sie mich als Waldfee erkennen,
ist einfach das schönste! |
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Außerdem
mögen wir es lustig und spaßig. Kinder sind immer lustig! Und wenn
ein Kind mal nicht lustig ist, genügt ein Augenzwinkern und ein *wirbel*
mit meinem Zauberstab, und es lacht wieder! Wir Waldfeen mischen uns
heute auch manchmal unter euch Menschen in den Städten. Waldfeen mögen
die Menschen und wollen bei Euch sein. Und wenn ihr ganz genau hinschaut, dann
könnt ihr uns auch sehen! |
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