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Pressespiegel 2005

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Geheimnisvolle Welt der Briloner Waldfee

Brilon. (hjh) So schnell vergeht ein Jahr! Mit der Teilnahme an der Touristik-Messe "Reise & Camping" in Essen am vergangenen Wochenende hat Kirsten Karte, die erste "Briloner Waldfee" ihre offiziellen Pflichten erfüllt. Ihre Nach-folgerin wird bei "Brilon blüht auf", dem Aktionstag des Briloner Einzelhandels am Sonntag vor Ostern, vorgestellt.

Bis dahin hüten einige wenige eingeweihte Wesen aus der Stadt des Waldes das Feen-Geheimnis.

Kirsten Karte kommt beim Rückblick auf "ihr" Jahr immer wieder ins Schwärmen. So viele tolle Stunden verbrachte sie bei ihren Auftritten in dem auffälligen grünen Kostüm im In- und Ausland. In ihrem Internet-Tagebuch auf www.briloner-waldfee.de hat sie ihr Jahr in Wort und Bild festgehalten.

Zwei, die Kirsten Karte immer wieder traf, waren die "Bördekönigin" und das "Jägerken" aus Soest. In Essen kam eine neue Symbolfigur hinzu: die "Spargelkönigin" aus Walbeck. An deren Stand musste die "Briloner Waldfee" Spargel stechen - und, eins-zwei-drei Feen-Zauberei - sie fand auf wundersame Weise die verborgenen Stängel.

Wie hat sie das wohl gemacht, liebe Kinder? Welches Geheimnis umgibt wohl Feen, Elfen und Kobolde? Schreibt es uns! Wir suchen schöne, phantasievolle kleine Geschichten rund um die "Briloner Waldfee".

Alle Kinder im Grundschulalter können mitmachen, selbstverständlich muss man dazu nicht in Brilon wohnen.

Die drei schönsten Geschichten werden bei der Vorstellung der neuen Waldfee in der Volksbank Brilon vorgetragen.

Stadtverwaltung und Volksbank stellen für den Geschichten-Wettbewerb attraktive Preise zur Verfügung:

1. Preis ist eine Saison-Karte für das Waldfreibad in Gudenhagen, 2. Preis eine 10-er Karte für das "Lagunenbad" und als 3. Preis gibt es eine 10-er Karte für den "Sternrodtler" in Bruchhausen.

Und zudem verlost der Freeway-Club der Volksbank Brilon unter allen Einsendern noch fünfmal zwei Eintrittskarten für das Filmstudio Brilon und dreimal zwei Tickets für die Sommerrodelbahn in Willingen.

Also los, liebe Kinder. Lasst Eurer Phantasie freien Lauf. Eure Geschichten sollten sich in zwei bis drei Minuten vorlesen lassen.

Einsenden oder abgeben könnt Ihr sie bei der WP-Redaktion Derkere Straße 4 59929 Brilon.

Abgabeschluss ist Samstag, 12. März.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 19.02.2005

 

 

"Briloner Waldfee"-Wettbewerb: Kinder schreiben kleine Geschichten

Brilon. (hjh) Auch wenn draußen noch alles dick verschneit ist: die Tage von Väterchen Frost sind für dieses Jahr wohl gezählt. In zweieinhalb Wochen ist schließlich Ostern. Und bereits eine Woche vorher "blüht Brilon auf". Bei diesem Aktionstag des Briloner Einzelhandels wird die 2. Briloner Waldfee vorgestellt.

Noch ist es ein Geheimnis, wer als Nachfolgerin von Kirsten Karte für ein Jahr die Stadt des Waldes repräsentiert. Soviel sei verraten: die 2. Briloner Waldfee stammt aus ... nein, wir erzählen es besser doch nicht. Psst, großes Waldgeister-Geheimnis!

Hallo, Kinder: Kennt Ihr noch mehr Geheimnisse von Feen, Elfen, Gnomen und Kobolden? Schreibt sie uns!

Was stellen all die scheuen Waldbewohner an? Wie leben sie? Lasst Eurer Phantasie einfach freien Lauf. Dei Briloner Waldfee sollte natürlich drin vorkommen!

Eure Geschichten sollten sich in einer Zeit zwischen einer und drei Minuten vorlesen lassen. Denn die schönsten Geschichten werden bei der Vorstellung der Waldfee vorgetragen. Und außerdem werden sie auf der Waldfee-Seite im Internet veröffentlicht.

Also los, egal wie alt Ihr seid: Schreibt uns Waldfee-Geschichten. Könnt Ihr es wohl bis Mitte nächster Woche schaffen?

Schickt sie entweder an die Westfalenpost, Redaktion, Derkere Straße 4, 59929 Brilon oder aber per Email direkt.

Für die schönste Geschichte gibt es eine Saison-Karte für das Waldfreibad Gudenhagen, zweiter Preis ist eine 10-er Karte für das Lagunenbad in Willingen und dritter Preis eine 10-er Karte für die Sommerrodelbahn am Sternrodt in Bruchhausen. Außerdem verlost der Freeway-Club der Volksbank unter allen Einsendern noch fünfmal zwei Eintrittskarten für das Filmstudio Brilon und dreimal zwei Tickets für die Sommerrodelbahn in Willingen.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 09.03.2005

 


Süßes Souvenir aus der Stadt des Waldes

Brilon. (hjh) Einfach zum Reinbeißen! Die "Briloner Waldfee" gibt es jetzt auch als gebackene Botschafterin für die Stadt des Waldes. Hubert Kropff, Bäckermeister und Konditor aus dem Steinweg, hat die Symbolfigur für die Brilon Touristik aus Teig kreiert.

Der 41-jährige Fachmann für feine Leckereien hat sich dabei an dem bekannten Feen-Symbol orientiert - wegen des hohen Wiedererkennungswertes. Viel knifflige Handarbeit steckt in der Exklusiv-Produktion.

Das fängt schon beim Herstellen der Ausstechform an. Aus Bandstahl modelliert der Bäckermeister die Konturen. Damit hat er reichlich Erfahrung, schließlich entstanden auf diese Weise schon Elefanten, Schneemänner, Tannenbäume, ja, und auch den Schnadeesel hat Hubert Kropff bereits auf diese Weise aus Teig geformt.

Basis des Gebäcks ist normaler Mürbteig. Allerdings, verrät der Fachmann, hat die Waldfee "wenig Trieb". So bleibt sie schön schlank auf dem Backblech.

Auf dem braun gebackenen Rohling markiert der Bäckermeister aus Spritzschokolade mit einer feinen Papier-Tülle die wensetlichen Konturen und den Faltenwurf des "Waldfee"-Kostüms. Die so markierten Flächen überzieht er dann mit einer - natürlich - lebensmittelecht grün eingefärbten Mischung aus Eiweiß und Puderzucker.

Der aufgestellte Kragen des Kostüms besteht übrigens aus zwei Mandeln und der Feenstab aus einer Schoko-Stange.

Ganz besonders süß ist das Gesicht der "Waldfee": Es besteht aus Marzipan, ebenso wie die Hand.

Einige Backbleche voller "Waldfeen" hat Hubert Kropff bereits fertig. Die ersten sind auch schon hübsch auf Rüschenpapier placiert und in Cellophan verpackt für den Verkauf vorbereitet.

Bis zur Vorstellung der zweiten "Briloner Waldfee" anlässlich des Aktions-Sonntags "Brilon blüht auf" wird der 41-Jährige noch ordentlich kneten, stechen und ziselieren müssen.

Für Rudolf Thiele, Marketing-Experte des Gewerbevereins und Mitglied des "Waldfee"-Arbeitskreises, ist die "Briloner Waldfee" aus der Kropff´schen Backstube ein ideales Präsent bei offiziellen Anlässen und Besuchen - und auch als süßes Mitbringsel aus der Stadt des Waldes dürfte es bei Urlaubern viel Anklang finden. Bestimmt!

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 11.03.2005

 




Brilon blüht zum Frühlingsanfang auf

 

Kirsten Karte reicht ihren Feenstab weiter

Brilon. (SK) Nach einem langen Winter im Hochsauerland lässt Brilon rechtzeitig zum Frühlingsanfang am Sonntag, 20. März, die Stadt aufblühen. Traditionell eine Woche vor Ostern veranstaltet der Gewerbeverein am ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres von 13 bis 18 Uhr den Aktionstag "Brilon blüht auf" auf dem historischen Marktplatz und in der Fußgängerzone.

Heimische Floristen und weitere kunstgewerbliche Betriebe haben dann ihre Marktstände aufgebaut. Die Geschäfte sind ebenfalls ganz auf den Frühling eingestellt und präsentieren die aktuelle Mode für die wärmeren Jahreszeiten, sowie manche nette Überraschung. In die Passage des Volksbankcenters lockt ein kreativer Ostermarkt die Besucher und für die Kinder gibt es Karussells, Ballonkünstler und eine Schminkaktion.

Aufgelockert wird das Ganze durch viel Musik. Höhepunkt des blumigen Tages wird die Präsentation der zweiten Briloner Waldfee in der Volksbank-Kundenhalle um 16 Uhr sein. Nach einem Jahr mit vielen Terminen als Symbolfigur für die waldreichste Stadt Deutschlands wird Kirsten Karte als erste Briloner Waldfee den Feenstab an ihre Nachfolgerin weiterreichen.

Wer es ist, das bleibt noch bis zum 20. März bei "Brilon blüht auf" ein Geheimnis.

 

Sauerlandkurier / 13.03.2005

 




Das Geheimnis um die 2. Briloner Waldfee wird gelüftet

 

"Brilon blüht auf ..." Ein blumiger Tag für Groß und Klein

Brilon. (BA) Nach einem langen Winter startet am Sonntag bereits zum sechsten Mal der durch den Gewerbeverein organisierte Aktionstag "Brilon blüht auf" mit dem verkaufsoffenen Sonntag zu Frühlingsbeginn.
Traditionell eine Woche vor Ostern lässt der Gewerbeverein die Stadt mit diesem ersten verkaufsoffenen Sonntag im Jahreskalender "aufblühen". Zum Aktionstag werden wieder heimische Floristen und weitere kunstgewerbliche Betriebe ihre Marktstände auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone aufgebaut haben.

Die Geschäfte sind ebenfalls ganz auf den Frühling eingestellt und werden die aktuelle Mode für die nun hoffentlich anbrechende wärmere Jahreszeit sowie manche nette Überraschung präsentieren - das alles von 13 bis 18 Uhr.

In der Volksbankpassage lockt ein kreativer Ostermarkt die Besucher. Für die Kinder gibt es Karussells, den Ballonkünstler Siggi Socke und eine Schminkaktion. Aufgelockert wird das ganze Geschehen durch viel Musik durch das Jugendblasorchester Brilon (vor dem Rathaus) und den Dixie Slickers (in der Fußgängerzone).

Wer wird die
2. Briloner Waldfee?
Höhepunkt des blumigen Tages wird die Präsentation der zweiten Briloner Waldfee in der Kundenhalle der Volksbank Brilon um 16 Uhr sein. Nach einem Jahr mit vielen Terminen im In- und Ausland als Symbolfigur der waldreichsten Stadt Deutschlands wird Kirsten Karte als erste Briloner Waldfee den Feenstab an ihre Nachfolgerin weiterreichen. Wer es sein wird, bleibt bis dahin noch ein Geheimnis.

Bereits ab 15 Uhr beginnt bei leckeren Waffeln und Kaffee der Landjugend das Programm mit dem Duo Think Twice auf der Volksbank-Bühne.

.... also dann - auf nach Brilon zum Einkaufsbummel und zur Waldfee-Präsentation!

 

Briloner Anzeiger / 15.03.2005

 



"Ich bin froh, dass ich es gemacht habe"

Brilon. (hjh) Wo steckt die neue Waldfee? Am Sonntag wird das Geheimnis um die junge Dame, die für ein Jahr als grüngewandete Symbolfigur bei offiziellen Anlässen die Stadt des Waldes repräsentieren wird, gelüftet.

Für Kirsten Karte, die erste Briloner Waldfee, rückt die Weitergabe des Feen-Stabes am Sonntag unaufhaltsam näher. Viele schöne Erinnerungen hat ihr das vergangene Jahr gebracht. Sicher, es war ein gewisses Wagnis, sich als Erste auf die neue Rolle in Diensten der Stadt einzulassen. "Ich bin froh, dass ich es gemacht habe", blickt die Kindergärtnerin auf die Fahrten, Feste und Veranstaltungen im In- und Ausland zurück, bei denen sie mit ihrem aufwändigen grünen Blätterkleid-Kostüm Blickfang war.

Die Waldfee-Figur ist mittlerweile fest eingebunden in Tourismus und Stadtmarketing. Autogrammkarten, Aufkleber und - ganz frisch - auch Pins mit dem Waldfee-Symbol sind inzwischen in die Feen-Boutique ebenso aufgenommen wie der Waldfee-Likör und die Waldfee zum Vernaschen aus der Kropff´schen Backstube. Und speziell zur Amtseinführung der zweiten Waldfee an diesem Sonntag im Rahmen des Aktionstages "Brilon blüht auf" hat die Bäckerei Schladoth ganz besondere Pralinen kreiert.

Und ganz tolle Resonanz gefunden hat der WP-Waldfee-Geschichten-Wettbewerb. Dafür ganz, ganz herzlichen Dank, liebe Kinder. Mehr als 20 Abenteuer, Träume und phantasievolle Begebenheiten rund um die Waldfee habt Ihr eingeschickt. Die Gewinner werden am Samstag in der WP veröffentlicht und deren Geschichten werden dann Sonntagnachmittag bei der Vorstellung der neuen Waldfee in der Volksbank Brilon vorgelesen.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 17.03.2005

 


"Waldfee" regte die Phantasie kräftig an

Brilon. (hjh) Keine Frage: Die Briloner Waldfee hat eure Phantasie gewaltig angeregt, liebe Kinder. Kapituliert hat die Jury vor der Aufgabe, Gewinner und Platzierte zu bewerten. Deshalb wählte sie die drei schönsten Geschichten ohne Rangfolge aus.

Die Preise - eine Saisonkarte für das Waldfreibad, eine Zehnerkarte für das Lagunenbad und eine Zehnerkarte für den Sternrodtler in Bruchhausen - können sich die drei ausgewählten jungen Autoren morgen Nachmittag bei der Vorstellung der neuen Briloner Waldfee in der Volksbank ziehen.

Ute Hachmann, Leiterin der Stadtbücherei, haben die Geschichten ebenso begeistert wie Deutschlehrerin Dorothee Krückemeier, Waldfee Kirsten Karte und die anderen Mitglieder des Arbeitskreises.

Besonders gepunktet haben Geschichten, in denen die Waldfee die Hauptrolle spielte, Geschichten mit einem direkten Bezug zu Brilon und solche, in denen ein Spannungsbogen aufgebaut wurde. Natürlich wurde die altersgemäße Ausdrucksweise berücksichtigt.

Und das sind die drei Sieger: Meike Böddicker (7), Maxi Johannsen (8) und Sanja Stuhldreier (10). Herzlichen Glückwunsch!

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 19.03.2005

 

 

"Briloner Waldfee" mit neuem Gesicht

Brilon. (hjh) Silvia Kleinschnittger aus Bontkirchen ist die 2. "Briloner Waldfee". Gestern Nachmittag übergab Bürgermeister Schrewe der 22-Jährigen den Feenstab.

"Brilon blüht auf" machte zum kalendarischen Frühlingsbeginn seinem Namen alle Ehre. Eine Woche nach dem schieren Schneechaos trieb es die Menschen aus der ganzen Region hinaus ins Freie. In den Straßencafes genossen Jung und Alt die Frühlingssonne, vor den Eisdielen bildeten sich lange Schlangen und die vielen Einkaufstüten bewiesen, dass der Aktionstag des Gewerbevereins dem Handel ordentliche Umsätze beschert haben dürfte.

Dichtes Gedränge herrschte schon lange vor Beginn der "Waldfee"-Zeremonie in der Kundenhalle der Volksbank. Dort gab es neben schmeichelnden Musical-Melodien mit dem Duo "Think Twice" hübsche "Waldfee"-Souvenirs: zum Kräuter-Likör hinzugekommen sind mittlerweile "Waldfee"-Pralinen von der Bäckerei Schladoth und gebackene "Briloner Waldfeen" aus der Backstube Kropff, ebenfalls ganz neu sind Aufkleber und Pins.

Der Kindergarten Alme, in dem Kirsten Karte, die erste "Waldfee", beschäftigt ist, hatte aus ausgeblasenen Eiern österliche "Waldfee"-Dekorationen gebastelt und führte ein niedliches Theaterstück auf: "Was ist los im Feenwald?" hieß es. Im Mittelpunkt als süße Fee Sophie Esser, die Bürgermeister Schrewe kurzerhand als "Briloner Waldfee 2020" einvernahm. Ihren großen Auftritt hatten auch Maxi Johannssen aus Nehden sowie Meike Böddicker und Sanja Stuhldreier aus Brilon: die Gewinner des "Waldfee"-Schreibwettbewerbs trugen ihre Geschichten vor.

"Waldfee" Kirsten Karte erhielt zum Abschied aus ihrem Ehrenamt nicht nur einen dicken Strauß Blumen, sondern zu ihrer großen Überraschung auch einen Reisegutschein der Volksbank über 500 Euro.

Nur ein ganz kleiner Kreis kannte die Identität der neuen "Waldfee". Selbst der Tante ihres Freundes musste sie am Samstag bei einem zufälligen Treffen während der Generalprobe spontan etwas vorschwindeln. Und dicht hielten auch, soweit eingeweiht, Chef und Kolleginnen der Zahnarztpraxis Dr. Walters. Die stehen voll hinter ihr.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 21.03.2005

 


2. "Briloner Waldfee" ist gebürtig aus Bontkirchen

Am Sonntag bei "Brilon blüht auf" gekürt

Brilon. (kw) Wer hätte das gedacht. Noch vor 10 Tagen prägten weiße Schneemassen und teilweise eisige Kälte die Stadt des Waldes, doch pünktlich zum kalendarischen Frühlingsanfang strahlte auch in Brilon die Sonne und die Menschen aus nah und fern hielt es zur Aktion des Gewerbevereins "Brilon blüht auf" nicht mehr in ihren Häusern. Die Bahnhofstraße sowie der Marktplatz waren bestens besucht, prächtige Blumen- und Aktionsstände, Musik des Briloner Blasorchesters, ein Luftballonkünstler und eine Schminkecke, Karussells für die ganz kleinen und geöffnete Eisdielen und Straßencafés luden die Besucher zum Verweilen und Einkaufen in der herrlichen Frühlingssonne ein.

Neben diesen Aktionen prägte aber eine weitere Attraktion in der bestens gefüllten Kundenhalle der Briloner Volksbank diesen verkaufsoffenen Sonntag: die Verabschiedung der 1. "Briloner Waldfee" Kirsten Karte und das Geheimnis ihrer Nachfolgerin.

Dieses wurde bis zu letzt gehütet und die Spannung der anwesenden Besucher stieg stetig. Der ganze Festakt wurde vor und nach der Zeremonie musikalisch vom Duo "Think Twice" aus Altenbüren unterstützt. Die Kindergartenkinder aus Alme, in dem die 1. Waldfee beschäftigt ist, spielten in wunderschönen Kostümen das Theaterstück "Was ist los im Feenwald?" und ernteten für ihren Auftritt tosenden Applaus der vielen Zuschauer.

Bevor es jedoch zur offiziellen Übergabe des Feenstabes durch Bürgermeister Franz Schrewe an die neue Waldfee kam, lasen die drei Gewinnerinnen Sanja Stuhldreier und Meike Böddicker aus Brilon sowie Maxi Johannssen aus Nehden des "Waldfee"-Geschichtenwettbewerbs ihre Werke vor.

Dann endlich, die Luft knisterte förmlich vor Spannung, wurde das Geheimnis um die 2. "Briloner Waldfee" gelüftet. Das neue Ehrenamt der waldreichsten Kommune Deutschlands bekleidet nun für ein Jahr Silvia Kleinschnittger aus Bontkirchen. Stolz nahm die 22-jährige Auszubildende zur Zahnarzthelferin in der Praxis Dr. Walters in Brilon den Feenstab sowie einen großen Blumenstrauß durch Bürgermeister Schrewe in Empfang und freute sich auf ein aufregendes Jahr, in dem sie ihre Heimatstadt repräsentieren darf.

 

Briloner Anzeiger / 23.03.2005

 



PS-Schau in Innenstadt

Brilon. Endlich einmal meinte es der Wettergott wieder gut mit Ausstellern und Besuchern des Briloner Autosalons. Angenehmste Temperaturen lockten den ganzen langen Samstag über kontinuierlich die Menschen in die Innenstadt. Rund 120 aktuelle Neufahrzeuge aus 15 der Karossen-Schmieden boten einen facettenreichen Überblick über den Kfz-Markt.

Zu den Blickfängen gehörte ein Miet-Wagen: Ein wuchtiger Luxus-"Hummer", die straßentauglich aufgebrezelte Version jenes Allzweckwagens der US-Armee, den Arnold Schwarzenegger in seinen Action-Filmen so populär gemacht hat. Eine Bereicherung für den Autosalon war die Nutzfahrzeug-Schau, die vor allem junge Besucher animierte, mal bei einem Brummi ins Cockpit zu klettern. Unterhaltsam und informativ präsentierte Ex-Auto-Profi Wilfried Matten auf einer Show-Bühne vor dem Rathaus Autos und Autohäuser.

Die neue "Waldfee" Silvia Kleinschnittger, Großnichte des legendären Kabinenroller-Konstrukteurs aus Bontkirchen, hatte bei der Ziehung der Tombola-Gewinner ihren ersten offiziellen Autritt in ihrer Heimatstadt.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 02.05.2005

 


Mit Schinken und Wurst nach Tartu

Brilon/Tartu. Auf große Hanse-Fahrt begibt sich Montagfrüh ein Tross aus Brilon. Ziel ist die estnische Universitätsstadt Tartu. Die mit rund 100 000 Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes ist vom 30. Juni bis 3. Juli Gastgeberin des 25. Int. Hansetages. Rund 1800 km liegen vor dem Hanse-Tross aus dem Sauerland, rund 40 Stunden ist man unterwegs. Allein gut 26 Stunden dauert die Überfahrt auf der Ostsee an Bord der Fähre von Rostock nach Tallin.

Dafür darf sich die Delegation aber auf einen unvergesslichen Mittsommer-Aufenthalt freuen. Die Brilon-Touristik ist mit ihrer Vorsitzenden Annette Kemmerling, ihrem Geschäftsführer Rüdiger Strenger sowie Mitarbeiterin Cordula Stratmann dabei. Die Stadt repräsentieren Kulturamtsleiter Günter Wiedemeier, Kämmerer Winfried Stockebrand sowie Reinhard Hillebrand, Leiter des Wirtschaftsförderungsamtes, und Elmar Aust.

Mit dabei als Botschafterin der Stadt des Waldes ist natürlich auch Waldfee Silvia Kleinschnittger. Und das hat der Tross mit im Reisegepäck: einige Fässchen Egger-Bier und herzhaften Schinken sowie Mettwurst aus dem Sauerland. Aus dem näheren Umkreis nehmen noch Höxter und Lippstadt teil, Soest ist nicht dabei. Zur Eröffnungszeremonie am Donnerstagabend um 22 Uhr ist auch Bürgermeister Franz Schrewe vor Ort, der per Flugzeug nach Estland reist. Wegen dieses Termins, so heißt es, sei auch die Ratssitzung auf Dienstag vorverlegt worden.

Anlässlich der Hansetage will die Stadt des Waldes natürlich auch schon auf ihre Gastgeberrolle hinweisen. 2020, anlässlich ihres 800. Geburtstages, richtet Brilon die 40. Internationalen Hansetage der Neuzeit aus. Bis Sonntag dreht sich alles um farbenfrohe Folklore, Kultur und landestypische Spezialitäten. Wegen der Mittsommerzeit zieht sich das Veranstaltungsprogramm bis tief in die Nacht hin. Die "Nacht der schönen Künste" beginnt zum Beispiel um 22.30 Uhr und sie dauert bis 4 Uhr früh. Da sind die Sauerländer gefordert.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 24.06.2005

 




Briloner Waldfee sorgt für Aufsehen Brilon

Brilon. 76 Mitgliedstädte des Städtebundes "Die Hanse" aus 11 europäischen Ländern trafen sich in Tartu/Estland zum 25. Hansetag, darunter auch eine Delegation aus Brilon. In deren Mittelpunkt: die Briloner Waldfee.

Tartu, 975 Jahre alte Gastgeberin und "Stadt der guten Gedanken", atmete vier Tage lang den Geist der Hanse. Unter dem Motto "Großes Mittelalterfest" konnten die mehr als 100 000 Besucher des Hansetages viel Interessantes über die Geschichte, Tradition und Kultur Estlands und der Stadt Tartu erleben und Menschen aus unterschiedlichen Ländern begegnen. Eine eindrucksvolle Eröffnungsveranstaltung, vielfältige Kulturangebote, Seminare, Exkursionen und die Delegiertenversammlung der Hansestädte - dies sind nur einige Beispiele aus dem reichhaltigen und interessanten Programm. Auf dem Hansemarkt präsentierten sich 60 Hansestädte mit ihren touristischen Attraktionen, Handwerk, Kultur und Spezialitäten.

Dazu kamen 200 lokale Handwerker, Händler und Gastronomiebetriebe. Etwa 1500 Akteure der 118 Kulturgruppen gestalteten das abwechslungsreiche Kulturprogramm der Hansetage mit mehr als 300 Auftritten. Erfreulich war der Beschluss der Delegiertenversammlung, die Städte La Rochelle (Frankreich), Kings Lynn (Großbritannien) und Hafnarfjördur (Island) in "Die Hanse" aufzunehmen. Damit umfasst der Städtebund bereits 161 Städte aus 15 Ländern. Ferner wurde beschlossen, künftig die wirtschaftlichen Kontakte der Hansestädte untereinander auszu-bauen und als festen Programmpunkt auf den Hansetagen zu verankern. Der Vormann "Der Hanse", Bürgermeister Bernd Saxe, lobend: "Die Erwartungen an dieses Fest waren hoch, aber das, was wir hier sahen und erlebten, hat all unsere Erwartungen übertroffen." Insbesondere hob der Vormann das außerordentlich vielfältige Kulturprogramm und die ausgezeichnete Organisation hervor. Im Veranstaltungsteam des Hansetages engagierten sich während der Hansetage 500 Menschen, 350 davon waren freiwillige Helfer. Die strapaziöse, jeweils rund 46-stündige Reise aus dem Sauerland ins Baltikum angetreten hatte eine kleine Delegation von Brilon Touristik und Stadtverwaltung. In deren Mittelpunkt: Die 2. Briloner Waldfee, Silvia Kleinschnittger, die mit ihrem Kostüm auch in Tartu wieder für viel Aufsehen sorgte.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 15.07.2005

 




Vorsatz: "Wir wollen die Stadt voll haben

Brilon. "Wir wollen die Stadt voll haben!" Das betonte gestern Mittag Rudolf Thiele, Marketing-Chef der Volksbank Brilon und rühriger Veranstaltungs-Manager des Gewerbevereins, bei der Vorstellung des Programms zum 17. Briloner Altstadtfest. Termin: 26. bis 28. August.

Und damit der Vorsatz des Organisations-Teams auch wahr wird, wartet ein abwechslungsreiches und attraktives Programm mit Musik und Mode, Kleinkunst, kulinarischen Erlebnissen und ausgiebigen Einkaufs-Möglichkeiten auf die Besucher. Freitagabend zum Beispiel heißt es "Fashion live" auf dem Marktplatz. Rund 100 Models zeigen aktuellen Chic für den unterschiedlichsten Anlass. Dazu hat Renate Hobert-Schröder eine ausgefallen, pfiffige Präsentation vorbereitet. Dabei flanieren die Models zum Beispiel an den offenen Pagoden-Zelten vorbei, in denen fünf heimische Gastronomen rund um den Kump kleine Gaumenkitzel anbieten. Noch mehr Mode gibt es Samstagnachmittag bei der "Young Fashion"-Show, mit der Victoria Löffler ihre Modelschule Mannequin vorstellt. Für fetzige Live-Musik sorgen Bands wie "Cocktail", die "Flying Soul Toasters", die "Backbeats" oder die Latin-Swing-Formation "Zabrisky". Auf der Zeltbühne am Volksbank-Center legen am Freitag- und Samstagabend DJ McGyver bzw. DJ Brause auf.

Samstagnachmittag zieht "Trio Grande", die "größte Gaukler-Kapelle der Welt" durch die Straßen und am Sonntagnachmittag zeigt das österreichische Stelzentheater "Irrwisch" seine ganz besondere Sicht der Dinge. Eine besondere Note erhält das Altstadtfest durch die Aktion "Offene Gärten". Acht Familien laden an dem Wochenende Gartenfreunde in ihre privaten grünen Oasen ein. Eine Liste der Teilnehmer gibt es während des Altstadtfestes am Stand der Brilon Touristik. Der Briloner Einzelhandel hat am Samstag einheitlich bis 18 Uhr geöffnet und am Sonntag ist von 13 bis 18 Uhr verkaufsoffen. In Steinweg und Fußgängerzone gibt es auch in diesem Jahr wieder das attraktive Zelt-Shopping.

Bürgermeister Schrewe und Waldfee Silvia Kleinschnittger eröffnen das Altstadtfest am Freitag um 15 Uhr. Zuvor weiht die Stadt mit Anliegern und Gästen die neugestaltete nahe Franziskusstraße ein,

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 15.08.2005

 


Musik, Mode und mehr: Brilon feiert Altstadtfest

Brilon. Am Wochenende wird rund um den Kump gefeiert. Altstadtfest ist angesagt.

Freitagnachmittag um 15 Uhr geben Bürgermeister Franz Schrewe und Waldfee Silvia Kleinschnittger den Startschuss für das bunte Treiben. Bereits um 14.30 Uhr gibt es nicht weit weg vom Marktplatz bereits Grund zum Feiern: Anlieger und Stadt weihen mit einem kleinen bunten Programm offiziell die neugestaltete Franziskusstraße ein. Mit dabei ist auch das Jugendblasorchester, mit dem man dann zur Altstadtfest-Eröffnung zum Rathaus zieht. Neben viel Musik auf der vom Musiksommer bewährten Marktplatz-Bühne und im Zelt am Volksbank-Center gibt es bis zum Finale am frühen Sonntagabend ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Programm.

Dazu tragen in Bahnhofstraße und Steinweg Kleinkünstler bei, auf der Marktplatzbühne treten die Dance-Group des TV Brilon (Freitag, 16 - 17 Uhr) und das Well Vita-Studio mit der Show "Body & Soul" (Sonntag, 13 - 13.30 Uhr) bei. Zum Altstadtfest gehört natürlich auch ein kulinarischer Rahmen. Dafür sorgen fünf Restaurants mit ihren schmucken Gastro-Zelten rund um den Petrus-Brunnen. Die Geschäfte der Innenstadt sind am Samstag bis 18 Uhr geöffnet und am Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Ergänzt wird das Angebot des ortsansässigen Fachhandels durch zahlreiche Verkaufsstände in der Zeltstadt. Appetit auf das modische Angebot des heimischen Handels können sich die Altstadtfest-Besucher bei zwei Modenschauen holen.

Freitagabend heißt es von 20.20 Uhr bis 21.20 Uhr "Fashion live" auf dem Marktplatz.
Gut und gerne 120 (Amateur-) Models und Dressmen aus Brilon und Umgebung präsentieren die aktuellen Kollektionen des ortsansässigen Handles. Eingebettet ist die Vorführung in eine von Renate Hobert-Schröder inszenierte Themen-Show. Speziell an junge Leute wendet sich die "Young Fashion"-Modeschau, mit der die Briloner Model-Schule "Mannequin" sich am Samstag von 15.15 Uhr bis 16 Uhr auf dem Markt präsentiert. Show und Action non stop sind am Samstag und Sonntag auch in der Sparkasse Hochsauerland angesagt. Es gibt zum Beispiel eine "Vorher - nachher"-Aktion für Kids, bei der sich Jungs und Mädels von Profis stylen lassen können. Bewerbungen sind unter www.sparkasse-hochsauerland.de möglich.

Bei der Aktion "Offene Gärten" laden sieben Familien zum Gespräch - und sicher auch zu Tee oder Kaffee - in ihre privaten grünen Oasen ein. Am Haus Hövener ist dabei ein Brückenzoll von einem Euro für die Stiftung fällig.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 23.08.2005

 



Silbermedaille für "grünen Daumen"

Brilon. Brilon. (bes/wi) "Wir haben Silber geholt und sind überglücklich." Bürgermeister Franz Schrewe war sichtlich begeistert. Im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Unsere Stadt blüht auf" war Brilon gestern in Mainz gleich auf Anhieb mit dem 2. Platz ausgezeichnet worden. "Nein, dass wir soweit vorn landen würden, damit konnte niemand rechnen. Denn wer zum ersten Mal an so einem Wettbewerb teilnimmt, muss sich eigentlich erst einmal hochdienen", wollte Schrewe die Auszeichnung nicht hoch genug bewerten.

Bundes-Verbraucherministerin Renate Künast hatte ihm und der Briloner Waldfee Silvia Kleinschnittger die Medaille überreicht. Immerhin nahmen so bekannte Städte wie Bad Nauheim, Überlingen, Rheda-Wiedenbrück, Rotenburg an der Fulda oder Kiel teil. Diese landeten auch allesamt auf einem Goldplatz. Kiel wird Deutschland beim Europa-Wettbewerb "Entente Florale 2006" vertreten. Silber gab es für insgesamt 12 Kommunen. Damit ist Brilon u.a. in bester Gesellschaft von Goslar, Hildesheim, Magdeburg und Deggendorf. Bundesweit hatten 33 Städte bei dem Wettbewerb mitgemacht. Aus NRW waren sieben dabei, so auch die Stadt Rüthen, die eine Bronzemedaille bekam.

Das Briloner Team war gestern schon am frühen Morgen mit geballter musikalischer Unterstützung in den ZDF-Fernsehgarten auf den Mainzer Lerchenberg gereist. Die Sauerländer Oldies und die Scharfenberger 51er (insgesamt 35 Musiker) wurden dann auch voll gefordert. Im Fernsehgarten durften sie die rund 1500 Besucher für eine Stunde mit heißen Rhythmen unterhalten. "Das Engagement und die Arbeit der Bürger und der Bauabteilung hat sich gelohnt. Klar, dass wir den schönen Erfolg noch gebührend feiern werden", so Schrewe. In der Laudatio für die Presiträger heißt es unter anderem: "Brilon ist eine Perle des Sauerlandes. Wanderer des Rothaarsteigs sollten hier länger verweilen. Für geologisch und botanisch Interessierte hält die Umgebung der Stadt zahlreiche Schätze bereit." Bei der Bereisung der Stadt Brilon am 5. Juli hatten die Entente-florale-Kommission der Bürgergarten im Kurpark und das Engagement zum Thema Natur und Nachhaltigkeit beeindruckt.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 29.08.2005

 


Briloner feiern vier Tage lang Michaeliskirmes

Brilon. (wi) "Schade, dass man nicht bis Bontkirchen gucken kann." Für Waldfee Silvia Kleinschnittger war es gestern Nachmittag der einzige Wermutstropfen zur Kirmeseröffnung, dass sie ihr Heimatdorf aus dem Riesenrad nicht entdecken konnte. Aber ansonsten ist der Blick schon genial.

Gemeinsam mit Bürgermeister Franz Schrewe, Marktmeister Conni Hoppe und den beiden Kindern Kathrin und Marie drehte sie gestern die erste Runde in dem Karussell. Zuvor hatte der Bürgermeister die 50. Michaeliskirmes mit dem Fassbier-Anstich unterm Rathausbogen eröffnet. Zu den Klängen des Briloner Blasorchesters und bei strahlend-blauem Himmel, in den Kinder viele Luftballons schickten, wurde der Startschuss für den großen Jahrmarkt gegeben, der noch bis Montag läuft.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 24.09.2005

 


Mit der Waldfee in Wesel für Waldstadt werben

Brilon/Wesel. Mehrere hunderttausend Menschen zog am Wochenende das mittelalterliche Hansefest nach Wesel an den Niederrhein. Schon seit Jahren bei dieser Traditionsveranstaltung dabei ist die Brilon Touristik, die dort vor allem die Besucher aus den Niederlanden für das Land der 1000 Berge begeistern und gewinnen möchte. Also ein Pflichttermin auch für Waldfee Silvia Kleinschnittger, hier mit Brilon Touristik-Mitarbeiterin Iris Thomee, Graf Bernhard aus Lippstadt und weiteren Repräsentanten befreundeter Hansestädte. Übrigens: Waldfee-Bewerbungen sind möglich über www.briloner-waldfee.de.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 24.10.2005

 


Stimmung unter 21-Meter-Fichte

Brilon. Morgen Nachmittag läuten der Gewerbeverein und die Stadt Brilon die Weihnachtszeit ein. Um 16 Uhr eröffnen die "Waldfee" Silvia Kleinschnittger und Bürgermeister Franz Schrewe den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz. Der hat in diesem Jahr ein neues Konzept.

Und zwar findet er nicht mehr durchgehend rund um den Kump statt, sondern jeweils von Freitag bis Sonntag, dafür aber eine Woche länger, nämlich bis einschließlich Sonntag, 11. Dezember. In diesem Jahr gibt es 18 Stände, drei mehr als im Vorjahr. Zurzeit sind Mitarbeiter der Stadtwerke dabei, auf dem Marktplatz unter der 21 Meter hohen Fichte - das Prachtstück wurde aus dem Bremecketal geholt - für Atmosphäre zu sorgen.

Zusätzlich wird es Attraktionen wie z.B. den Stollenbus einen Doppeldecker aus England, Puppentheater (an diesem Samstag um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr), volkstümliche Konzerte, die Auftritte der "Möhnespatzen" und des Kinder und Jugendchores geben.

Am Freitag, 2. Dezember, steigt eine große Kinder- und Jugend-Adventsdisco. Gleich zum 1. Advent ist in Brilon übrigens verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Für den 9. Dezember hat sich der Nikolaus auf dem Weihnachtsmarkt angesagt.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 23.11.2005

 



Ein Glühwein zum Auftakt

Brilon. Es duftete nach Glühwein, Stollen und noch ein wenig nach Straßenteer. Aber heute sollen die Bauarbeiten auf den Fahrspuren am Marktplatz endgültig abgeschlossen sein. Gestern Nachmittag haben Bürgermeister Franz Schrewe, Waldfee Silvia Kleinschnittger und Rudolf Thiele vom Gewerbeverein den Briloner Weihnachtsmarkt eröffnet.

Zu den Klängen des Briloner Jugendblasorchesters herrschte weihnachtliches Flair rund um den Kump. Immer freitags bis sonntags ist der Briloner Markt in den nächsten drei Adsventswochen geöffnet und mit einem bunten Programm bestückt. An diesem Sonntag haben die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 25.11.2005

 




Silvia macht ihrem Namen alle Ehre

Brilon. (ju) "Silvia, das ist die Frau, die aus dem Wald kommt, also eine Waldbewohnerin. Und so habe ich schon durch meinen Namen eine besondere Beziehung zur Waldfee-Figur", erzählt Silvia Kleinschnittger, die amtierende Briloner Waldfee, die inzwischen überall, wo sie auftaucht, auch so angesprochen wird.

In ihrem aufwändigen grünen Blätter-Kleid, ausgestattet mit Feenhut und glitzerndem Stab, waltet sie seit März dieses Jahres freundlich lächelnd ihres Amtes. Und in dieser Zeit hat die 23-Jährige jede Menge erlebt. Als eine Art Botschafterin der Stadt des Waldes war sie viel auf Reisen und hat Menschen im In- und Ausland neugierig auf Brilon gemacht und "interessante Leute kennen gelernt".

Wenn Silvia Kleinschnittger nicht als zauberhafte Erscheinung unterwegs ist, dann ist sie als Zahnarzthelferin für die Patienten von Dr. Walters da. Von ihrem Chef fühlt sich die 23-Jährige übrigens super unterstützt. Er stellt sie für ihre Auftritt als Waldfee von der Arbeit frei.

Silvia ist begeistert von ihrem ungewöhnlichen Amt und froh, dass nicht nur ihr Chef, sondern auch ihre Familie und vor allem ihr Freund die Sache unterstützen. "Das Beeindruckendste war bisher der Aufenthalt in Estland", erzählt sie im Gespräch mit der WP. In Tartu hat sie als Mitglied einer Briloner Delegation die Stadt bei den Internationalen Hansetagen vertreten. Weitere Auftritte hatte sie beim Hansefest in Wesel, bei den Rosentagen in der Partnerstadt Buckow und bei den Historischen Hansetagen in Ahlen. Hinzu kommen diverse Termine in Brilon und Umgebung.

Und wie ist es so, als Waldfee durch die Lande zu reisen? "Richtig schön. Es macht total viel Spaß. Ich würde es sofort wieder machen", erklärt die 23-Jährige; wenn es auch manchmal ganz schön anstrengend sein kann. "Zum Beispiel, wenn man - wie in Tartu - bei 33 Grad sieben Tage von morgens bis abends in dem Waldfeekleid steckt", so Silvia Kleinschnittger. Doch das Lächeln ist ihr auch dabei nicht vergangen.

Zuletzt stand das traditionelle "Kerstboom-Planting" in der belgischen Partnerstadt Heusden auf dem Programm. Gemeinsam mit einer kleinen Delegation der Briloner Partnerschaftsvereinigung traf man sich für ein Wochenende mit einer Gruppe aus Bad Arolsen, Partnerstadt der zweiten Hälfte der Doppel-Gemeinde Heusden-Zolder, um die Weihnachtsbäume aufzustellen. Ein Empfang beim Gouverneur der Provinz Limburg bildete den protokollarischen Höhepunkt der Tour. Gemütlich wurde es in der urigen "Briloner Hütte" am Schloss Meylandt.

Am 9. April heißt es für die Waldfee bei "Brilon blüht auf" Abschied zu nehmen - ein Termin, dem Silvia mit etwas gemischten Gefühlen entgegensieht, denn: "Der Abschied wird mir sicher ganz schön schwer fallen." Wer wird die 3. Briloner Waldfee?

Interessentinnen können sich im Internet unter www.briloner-waldfee.de bewerben. Auf der Waldfee-Homepage gibt es zahlreiche Informationen rund um die Briloner Symbolfigur, und auch das Bewerbungsformular ist dort zu finden.

 

Westfalenpost / Lokalausgabe Brilon / 13.12.2005

 

 
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